Rückblick 2017: Die 44 stärksten Songs des Jahres

Seit wir alle drei Stockwerke unseres Dandy Diary-Büros mit brandneuen Marshall-Lautsprechern ausgestattet haben, spielt bei uns endlich auch wieder: die Musik.

Vorher hörte man nur ab und zu, aber wirklich selten, mal das Klicken einer Computertastatur und das Geklimper von Kleingeld, das unsere Praktikantinnen zählten, um damit die Kredite bei der Bank abzubezahlen, die wir für unsere Pommesbude Dandy Diner aufgenommen hatten.

Weil wir aber so gut wie das ganze Jahr über entweder verreist waren oder an Orten mit echt beschissener Musik, sind wir völlig ahnungslos, was in 2017 so abging, in der Szene. Um den Anschluss nicht vollends zu verlieren und ewiggestrig den Hits unserer eben erst beendeten Spätadoleszenz nachzuweinen, haben wir unseren lieben Freund, den Kopenhagener Musik-Aficionado und Dandy Diary-Urgestein Tobias Holz (die dementen Leser erinnern sich) gebeten, uns die 44 wichtigsten Lieder des Jahres zusammenzustellen.

Nach wenigen Sekunden des Überlegens sagte er zu und keine zwei Tage später hatten wir die ultimative Tracklist des Jahres 2017, die schon jetzt ihren Platz in sämtlichen Musikenzyklopädien sicher haben sollte.

Tobi hat sich bei seiner Auswahl an diversen Parametern orientiert, vorrangig am eigenen, über alles erhabenen Geschmack, aber auch an unbestreitbaren Hits, Tracks, die wichtige Ereignisse des Jahres dokumentierten, viel “Future Music”, wie er sagt, Musik also, die so klingt, wie hoffentlich morgen alle Musik klingen wird, Lieder mit Referenzen an die 00er Jahre, die ja nicht nur in der Mode aktuell wieder sehr en vogue sind, sondern eben auch in der Musik und natürlich sind auch Hits dabei, die in der Liste eines Modeblogs, wie dieser nun mal einer ist, nicht fehlen dürfen (Gucci Gang, Chanel). Die nun vorliegende Liste der 44 wichtigsten Lieder des Jahres ist, darauf bestehen wir, kein Ranking. Alle vierundvierzig Lieder sind genau gleich gut. Sie sind: die besten.

Und weil wir wissen, dass ihr alle noch nach dem perfekten Soundtrack für eure Sülle-Party am 31.12. sucht, haben wir (naja, eigentlich war auch das: Tobi) euch eine YouTube Playlist zusammengestellt, mit fast allen Hits. Einzig Track Nr. 6 aus der Liste ist so future, dass es ihn bei YouTube nicht gibt. Aber das wisst ihr ja gleich auch alles selbst, wenn ihr die ultimativste aller 2017er Musikliste durchgelesen habt.

++ HIER GEHTS ZUR YOUTUBE PLAYLIST ++

++ HIER GEHTS ZUR SPOTIFY PLAYLIST ++

Viel Spaß! Lass jucken, alten Wemser!

  1. Cardi B – Bodak Yellow: Anscheinend hatte die Welt in 2017 immer noch nicht genug vom seit 4 Jahren gleichklingenden Trap Sound. Bodak Yellow war jedenfalls allerorts der zweitgrößte Hit des Jahres und ist in jeder einschlägigen Jahresend-Liste unter den Top 5 zu finden.
  2. The Black Madonna – He Is The Voice I hear: Bei Resident Advisor hat sie es dieses Jahr unter die Top 10 der besten DJs geschafft (nicht, dass das ein definitives Qualitätsurteil wäre) und mit He is The Voice I Hear aber zweifellos einen House-Trip produziert der seinesgleichen sucht und sich als wahre Reise über 10:30 Minuten erstreckt, die trotzdem bewiesen hat auch auf dem Dancefloor zu funktionieren.
  3. Tzusing – Esther: Der junge Mann aus Peking hat dieses Jahr seine EP auf dem New Yorker Label L.I.E.S. veröffentlicht und schlägt hohe Wellen. Der Top YouTube Kommentar lautet treffend: “Possibly the slowest industrial techno i’ve ever heard. Disturbingly functional formula.”
  4. Trivial Pursuit – Hausfrau: Eine der sehr guten, immer mehr aufkommenden Referenzen an die 00er Jahre. Trivial Pursuit haben mit größter Wahrscheinlichkeit ganz viel Uffie gehört.
  5. Smerz – Oh My My: Das norwegische Duo hat 2017 den komplett verdienten Durchbruch gefeiert. Vertrag bei XL Recordings, live Auftritte bei NTS Radio und ein Kollab-Auftritt mit Uniqlo – also fast das musikalische Pendant zu J.W. Anderson.
  6. Ruthven – Evil: XL Recordings Mystery Messias Jai Paul ist dieses Jahr als Produzent wieder auf der Bildfläche erschienen. Man muss sich im Paul Institute ‘einschreiben’ um das 00er Jahre Justin Timberlake Beatbox sample in voller Länge hören zu können. Es lohnt sich aber: Paul.institute 
  7. Coucou Chloe – Flip U: Die in London wohnende Pariserin hat einen kometenhaften Aufstieg als DJ hingelegt im letzten Jahr. Rinse Guest Mixes und vor allem eine eigene Show bei NTS Radio – dazu noch ein Eroberungs-Feldzug in der Modebranche mit unter anderem einem Vogue Artikel. Ihre eigenen Produktionen haben noch etwas Luft nach oben, aber sie darf in dieser Liste unter keinen Umständen fehlen.
  8. Sophie – Ponyboy: Sophie bleibt die stärkste Vertreterin des futuristischen PC Music Bubble Gum Sounds und liefert mit Pony noch ein sensationelles Video dazu. 
  9. NERD feat. Rihanna – Lemon: Gott sei Dank hat Pharrell noch die Rückzugsmöglichkeit zu NERD oder potentiell den Neptunes. Hier wird man erinnert, dass er doch berechtigterweise einer der einflussreichsten Produzenten des 00er Jahrzehntes war. 
  10. Yaeji – Raingurl: Die Südkoreanerin hat 2017 Europa im Sturm erobert. Nebst einem Mall Grab Feature und Vocals mit unbestreitbaren Party Weisheiten (“Mother Russia in my cup/ and my glasses fogging up/ Oh ya hey dog hey what’s up/ When the sweaty walls are bangin’ I don’t fuck with family planning”) hat sie alleine deshalb ihren Spot hier verdient, weil sie eiskalt während ihres Boiler Room DJ Sets Bier über das Mikrofon bestellte).
  11. Kendrick Lamar – Humble: DNA wäre auch eine gleichwertige Option gewesen um den mit Abstand besten Rapper des Universums in dieser Liste zu repräsentieren, der uns in 2017 schon wieder ein Instant Classic Album beschert hat.
  12. Tami T – Eat Me When I Bleed: Zwar schon in 2016 erschienen, hat der Song aber erst in diesem Jahr an Fahrt aufgenommen. Tami T stellt die These auf, dass wenn Männer statt Frauen die Periode hätten, gäbe es dazu auf jeder Porno Seite hunderte von Videos und verlangt deshalb von Männern zu Recht kein Regel-Shaming zu praktizieren (‘Not gonna ask if you’re into it / just want to know if you swallow or spit /Eat me when I bleed.’)
  13. Lorenzo Senni – The Shape of Trance To Come: Der allseits gepriesene Senni ist so etwas wie ein Kubist des Trance und weist uns den Weg in die Zukunft des Genres. Erschienen ist das Ganze auf dem Londoner Kult Label Warp, Heimat von Ahpex Twin, der Lorenzos Tracks vermehrt in seine DJ Sets einbaut.
  14. Yung Hurn – Popo: Der einzige deutschsprachige Vertreter außerhalb der elektronischen Musiksparte. Außer Team Hurn produziert einfach kaum jemand Musik die im internationalen Vergleich der ‘Pop’-Welt mithalten, geschweige denn der Musikindustrie mal über den deutschsprachigen Raum hinweg maßgebende Impulse geben könnte.
  15. Bufiman – Peace Moves: Düsseldorfer Jan Schulte hat mit seinen gefühlten 3000 Allassen (ist wirklich der Plural von Alias. Verrückt.) auch 2017 wieder eine enorme Bandbreite an den Tag gelegt. Peace Moves unter seinem Bufiman Pseudonym – veröffentlicht auf dem starken Dekmantel Label, des gleichnamigen, ebenso starken Dekmantel Festivals (Tip: Dort legen gute DJs auf liebe Fusion- und Garbicz-Gänger) – stach dabei heraus.
  16. Arca – Desafio: Auch in diesem Jahr hat er wieder als Vorreiter Grenzen verschoben und herausgefordert und gleich zwei geniale Alben abgeliefert. Eins mit Björk und ein Solo Album auf einem DER Labels unter der Sonne: XL Recordings. 
  17. Lil Peep – Awful Things: 2017 war ja auch das Jahr von “Emo Hip Hop” was seinen traurigen Höhepunkt mit dem Ableben seines bekanntesten Protagonisten Lil Peep hatte, der an einer Überdosis starb.
  18. Jlin ft. Zora Jones – Dark Matter: Die Planet Mu Produzentin aus Gary, Indiana liefert Footwork aus Chicago gemischt mit Club Sounds von der East Coast und Tribal Samples. Ihr gesamtes Album Origami muss gehört werden denn, das alles klingt spannend und vor allem: Extrem gut.
  19. Machine Woman – Camille From Ohm Makes Me Proud: Kenn jemand Camille und kann die Lobeshymne rechtfertigen? Zumindest ist es damit ja auch eine angemessene Hommage an das in 2017 erstarkte Ohm (liegt rechts hinten neben dem Tresor an der berüchtigten Berliner Touristenmeile Köpenicker Straße), dass mit seiner Trade Party Reihe auch 
  20. Parris – Your Kiss Is Sour: Die Single ist auf dem fantastischen Label Hemlock Recordings erschienen. Er experimentiert sehr erfolgreich mit Resonanz und niedrigen Frequenzen. Was seinen Sound ausmacht kann man auch wunderbar in seinem Electronic Explorations Mix hören mit Liedern von u.a. Joy Orbison, Hodge, und Actress.
  21. Frank Ocean – Chanel: Frank Ocean ist natürlich nicht wegzudenken aus solch einer Liste, so denn er ein Album veröffentlicht. In einer Dandy Diary Liste kann die Wahl des Tracks natürlich nur auf Chanel fallen.
  22. Charlie XCX – Boys: Totaler Smash Hit mit sehr zeitgemäßem Influencer Marketing. Das Video ist ein wahnwitziges Potpourri aus Celebrities aller Art mit u.a. Stormzy, Kpop Stars und Youtubern! 
  23. rRoxymore – Thoughts of an introvert. Eine der interessantesten Techno Produktionen in 2017 von rRoxymore hat sich auf die Fahnen geschrieben House und Techno zu modernisieren und ist mit Thoughts of an Introvert auf gutem Wege einen effektiven Beitrag zu leisten.
  24. Bad Gyal – Jacaranda: Die Sängerin wuchs in einem Dorf nördlich von Barcelona auf und sing, verlangend nach Einheit, auf Spanisch und katalanisch. Vom Klangspektrum her ist Bad Gyal mit ihren puertorikanischen Wurzeln eine der Protagonistinnen die das männerdominierte Raggaeton Genre aufmischen. Die Nummer besteht aber zur Hälfte auch aus Dancehall 
  25. M.E.S.H. – Search Reveal: Niemand hat Dystopia musikalisch in 2017 so gut hinbekommen wie M.E.S.H. mit diesem Track auf dem legendären Berliner PAN Label. 
  26. Bicep – Glue: Gespickt mit legendären UK Raver YouTube Kommentaren im Video (‘I am 48 now with two kids and my brain is still half-working’) haben es die Bicep Jungs nach Just in 2016 geschafft wieder einen der besten House Tracks des Jahres zu produzieren. Auch die Musik ist eine Hommage: Break Beat und Rave Melodien 
  27. Kelela – LMK: Ihr Aufstieg zum Superstar zeichnete schon sich seit ihrem 2013 erschienenen Album Cut 4 Me ab. Jetzt in 2017 wurde Take Me Apart vielerorts als bestes Album des Jahres verkündet, da sollte sein bester Track LMK hier natürlich nicht fehlen. 
  28. Charlotte Gainsbourg – Deadly Valentine: Auch Charlotte fehlt in kaum einer Jahresemd-Liste und hat hier bewiesen auf hohem Niveau nach 2017 klingen zu können, eine nicht zu unterschätzende Aufgabe (siehe Eminem).
  29. Big Shaq – Man’s Not Hot: SWIL (Somewhere In London) Erfinder und Comedian Michael Dappah hat SWIL Charakter Big Shaq einen echten Song machen lassen. Im Video flaniert Mathe Genius Big Shaq (“2+2 is 4-1 that’s 3/ Quick Maths”) in Parka-Daune den Strand in Miami entlang und deklariert das Männer nicht schwitzen. DJ Khaled und Usher haben Cameo Auftritte, Drake liebt big Shaq, Stormzy ist mit ihm aufgetreten und der richtige Shaquille O’Neal hat sich sogar zu einem Diss Track hinreißen lassen ob des abgekupferten Namens. Hier geht’s zur Entschlüsselung der hochgradig kryptischen Lyrics.
  30. Future – Mask off: Future hat auch in 2017 wieder eine dominierende Rolle in der Rap Welt gespielt. Highlight dabei das ultimative Ohrwurm Sample von Carlton Williams’ Prison Song, welches sich im Jahr 2000 auch schon die schwedischen ‘Graffiti Rapper’ Looptroop Rockers zu eigen gemacht haben. Wer erinnert sich?
  31. Mr. Mitch feat. Palmistry – VPN: Hier geht es um stalkenden Liebeskummer im Zeitalter des ausnahmslos verfügbaren Wifi. Eigentlich erinnert VPN ja eher immer an die verzweifelten Versuche eine U.S. IP Adresse zu faken damit man alles und noch viel mehr auf Netflix schauen kann. Der Song jedenfalls bewegt RnB in eine zukunftsweisende Richtung, und das sichert ihm den Platz in dieser Liste.
  32. St. Vincent – New York: St. Vincent Produzent Jack Antonoff sagt der Text ist eine Ansammlung an potentiellen romantischen Einzeilern und iMessages die Leute sich tätowieren lassen würden. Das ist natürlich sehr 2017. Laut Quellen aus dem direkten Umfeld von St. Vincent wurde das Lied aber in Wirklichkeit für @Gia_Escobar und @CarlJakob geschrieben die gefühlt das halbe Jahr in NYC verbracht haben (“New York isn’t New York without you Love/ […] Where you’re the only motherfucker in the city who can handle me.”).
  33. Daniel Caesar – Freudian, A Visual: Der butterweichste aller Sounds hat Caesar dieses Jahr wohlverdiente Grammy Nominierungen eingebracht. Freudian hat seit kurzer Zeit ein Video. Das alles scheint trotzdem nur der Anfang zu sein.
  34. Yves Tumor – The Feeling When I Walk Away: Der zweite Betrug, denn der Song ist schon Ende 2016 erschienen. Aber Chloe hat ihn dieses Jahr für seine S/S 18 Show verwendet und der auch optisch überragende Yves hat einfach noch viel mehr Aufmerksamkeit verdient.
  35. Lucas Joyner – I’m Not Racist: Das starke musikalische Dokument zu einer der großen Katastrophen des Jahres: Trumps Wahlsieg
  36. Sampha – No One Knows Me Like The Piano: Produziert von XL Juwel Rodaidh McDonald (zB. Adele, The XX) ist dies Sampha’s Liebeserklärung an seine verstorbene Mutter. 2017 markierte auch für Sampha der große Durchbruch inklusive Grammy Nominierungen.
  37. Lil Pump – Gucci Gang: Darf natürlich nicht fehlen. Mit Gucci Tiger im Video hat der Song in zwei Monaten mehr als 300 Millionen Views auf YouTube angehäuft.
  38. King Krule – Dum Surfer: Dum Surfer klingt irgendwie ein wenig nach Post Punk und vielleicht ein wenig nach Grunge, aber dann doch vielmehr nach etwas eigenem, neuen. Das ist wichtig und selten, vor allem in der Rock Musik.
  39. WizKid feat. Drake: Come Closer: Wo sich internationale Mega Musik Trends abzeichnen tummelt sich auch Drake. Die letzten Jahre fuhr er gekonnt Trittbrett beim großen Grime Revival um Skepta und Stormzy, nun hängt er sich an Afrobeats Ikone Wizkid. Das Genre hatte diesen Jahr seinen großen Durchbruch wuchs sich aus zu ‘Afrotrap’ und dominierte unter anderem auch unsere Nachbarn in Frankreich, oft mit Songs über Fußballstars. 
  40. Jay-Z: The Story of O.J.: Auf seine biblisch alten Rap Tage hat Jay-Z nach Ewigkeiten wohl doch noch mal den Drang verspürt ein großes Album herauszubringen. The Story of O.J. war die erste Single, welche sich mit mehreren Themen des afroamerikanischen Daseins in den USA auseinandersetzt. Während das Video als Kritik an Disney’s rassistischer Vergangenheit zu verstehen ist geht es bei der O.J. Referenz darum sich durch Riesenerfolge von seiner Rasse absetzen zu können, so wie es O.J. Simpson im seinem Mordprozess gelang, in welchem er als Schwarzer nicht verurteilt wurde.
  41. Tyler The Creator feat. A$AP Rocky – Who Dat Boy: Tyler ist zurück nach einer eher ruhigen Phase, die ihm wohl sehr gut zu Gesicht Stand. Das irgendwann doch nervige Teenager Gehabe ist abgelegt ohne aber die patentierte Energie und Boshaftigkeit zu verlieren die ihn seit jeher auszeichnet.
  42. Sza feat. Travis Scott – Galore: Sza hat 2017 mit CTRL eines des besten RnB Alben veröffentlicht. Der Sound testet immer wieder die Grenzen des Genres, während Sza mit ihren Texten Romantik in 2017 beschreibt (‘Let me tell you a secret/I been secretly banging your homeboy/Why you in Vegas all up on Valentine’s Day?’). 
  43. Objekt: Theme from Q: Auf dem Free Rotation Festival hat er eines der besten Dj Sets des Jahres gespielt und auch als Producer bleibt Objekt grandios, für Mixmag war es sogar der beste Track des Jahres. UK Garage Samples und Beats aus den Anfängen des Hip Hop werden hier in feinster Arbeit mit Acid und Break Beats zu einem zukunftsfähigen Club Meisterwerk zusammengeschustert.
  44. Ed Sheeran – Shape Of You: Ohne jeglichen Zweifel der größte und beste Pop Triumph des Jahres (u.a. das am meisten gestreamte Lied auf Spotify ever), simpel und genial produziert samt zeitgemäßer karibischer Love Drum und TLCs No Scrubs Referenz. Die New York Times hat dem Song sogar einen analytischen Artikel gewidmet. Von Musik Nerds geliebt hat Shape Of You bestimmt auch über die Feiertage noch generationsübergreifend Großfamilien gleichermaßen beschwingt um den Weihnachtsbaum tanzen lassen und bildet damit den krönenden Abschluss dieser Liste.
Offensichtlich ein Musik-Genie: Tobias Holz (in der Mitte, mit Kopfhörern)

Weil Marshall uns freundlicherweise gleich mehrere Lautsprecher (Multiroom ist hier das Stichwort) geschenkt hat, möchten wir hier nicht unerwähnt lassen, dass die Teile schlicht fantastisch klingen. Würden sie es nicht tun, hätten wir sie schon längst zurückgegeben. Was für Menschen wären wir denn auch, wenn wir Musik auf schlechten Boxen hören würden? Sicher keine guten.

Die Multiroom-Speaker steuern wir via Bluetooth direkt von unseren Handys an. Das Gute daran: wenn wir mal wieder eine schlüpfrige Sprachnachricht per WhatsApp bekommen, können wir sie über die Box auch dem gesamten Dandy Diary-Großraumbüro vorspielen.

Wir nutzen das Modell “Stanmore” mit bis zu 100 Dezibel im klassischen Marshall-Boxen-Design in schwarz – ganz so, wie wir es von Lemmy Kilmister, Slash und Jimi Hendrix gelernt haben.

Über diesen Marshall Stanmore-Lautsprecher hören wir in den nächsten Wochen nichts anderes

Category: Music

Von: Carl Jakob Haupt

Instagram