Mission: Halbmarathon

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Mit Nina habe ich schon viel erlebt: den ersten, gemeinsamen Kuss, im zarten Alter von 1 1/2 Jahren, schlaflose N├Ąchte in 8-Mann-Bett-Hostels und – das neuste Nina + David Ereignis: den Berliner Halbmarathon. 21,0975 km durch Berlin. Am Alex los, vorbei an der Siegess├Ąule, die Prachtmeile Kuhdamm entlang und wieder zur├╝ck nach Berlin Mitte – mit heroischer Geste die Ziellinie durchqueren – so der Plan.

Wir trainierten seit Wochen. Nina in Hamburg. Ich in Berlin. Alle paar Tage wurden Updates per WhatsApp verschickt: Screenshots unser neusten Rekorde – festgehalten mit der NIKE + Run Club App. Wenn Nina mal wieder einen neuen Strecken- oder Zeit-Rekord brach, sorgte das f├╝r – das muss ich zu geben – etwas Furcht.

Doch ich muss zugeben, dass ich bei den Vorbereitungen auf den Berliner Halbmarathon leichte Vorteile hatte. Nike Coach Luca gab mir wertvolle Tipps zur richtigen Atmung, Dehn├╝bungen und Tempolauf. Und die Berlin Braves sorgten – dank Training im gro├čen Team – f├╝r die n├Âtige Motivation.

Letzten Sonntag war es dann endlich so weit. Der Nervenkitzel, der erste Sprint begann jedoch schon einen Tag fr├╝her, denn Nina und ich mussten am Vorabend noch die offizielle Startnummer abholen. Die letzten Meter rannten wir, um noch rechtzeitig zu kommen, die M├Ądels am Counter applaudierten – das erste ÔÇ×Runners HighÔÇť meines Lebens.

Am n├Ąchsten Morgen schn├╝rte ich meine NIKE Epic React Flyknit, schl├╝pfte in meine Running Tights und fuhr zum vereinbarten Treffpunkt. Nervosit├Ąt machte sich breit. Startschuss! Euphorie! Und der Versuch nicht v├Âllig ├╝bermotiviert, zu schnell zu starten. Entlang der Strecke, ├╝berall: den L├Ąufern zu jubelnde Massen. W├Ąhrend ich da so lief, dachte ich ├╝ber diese wunderbaren Menschen nach, was f├╝r eine sch├Âne Eigenschaft. Fremde Menschen bei ihrer Marathon-Mission zu unterst├╝tzen!

Alle paar Kilometer dann Trommler, deren Sound f├╝r Ekstase, Ganzk├Ârper-G├Ąnsehaut und kurzzeitige Beschleunigung sorgen, bis man an ihnen vorbeizieht, der Sound verstummt und merkt, dass man DAS Tempo keinesfalls l├Ąnger durchziehen kann, also abbremsen und ertragen, dass die eben noch mit Leichtigkeit ├╝berholten Runner jetzt m├╝helos an einem vorbeiziehen.

Ab 15 km wird es hart. Da helfen die Wasserstellen, an denen den L├Ąufern Plastikbecher mit Wasser gereicht werden. Ein, zwei Schl├╝cke, dann das Restwasser ├╝ber den gl├╝henden Kopf sch├╝tten, den Becher wegwerfen und so im Kollektiv eine bleibende Erinnerung erschaffen:

Der feuchte Asphalt duftet wie nach einem warmem Sommerregen, die auf dem Boden liegenden Becher werden zertrampelt, im Takt, eine Sinfonie. Je n├Ąher man dem Ziel kommt desto frenetischer der Jubel der Massen. Man k├Ąmpft und kommt irgendwann an.

Zeitgleich mit Nina, meiner Kindheitsfreundin. Vor, nach uns, mit uns, rund 36.000 Menschen. Ein Erlebnis, das ich so schnell nicht vergessen werde!

Props an NIKE f├╝r den Support!

Category: News

Tags: Berliner Halbmarathon, Nike

Von: David Kurt Karl Roth

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